Ein Haus mit Historie

Das denkmalgeschützte Gasthaus

»Zum Ritter« wurde 1593 erbaut.
Ein bei der Sanierung gefundenes Steinwappen zeigt diese Jahreszahl zusammen mit einer Bretzel, dem Zunftzeichen der Bäcker.
Auch eine Inschrift auf einem Fachwerkbalken zeigt diese Jahreszahl.

Der Ursprung

und die Blütezeit des »Ritter« wird auf die durch Eichenbühl führende Handels- und Heerstraße zurückgeführt.
Direkt gegenüber des Hauses begann der Anstieg ("Alte Steige") hinauf auf die Berghöhe Richtung Külsheim, Nürnberg und Wien.

Der «Ritter»

war zu dieser Zeit wohl Herberge, Gastwirtschaft und Backhaus.
Quellen berichten, dass der Ritterwirt gutes Geld damit verdiente, mit zusätzlichen Pferden und Ochsen den Vorbeiziehenden den Berg hinauf zu helfen.

Über zwanzig Eigentümer

zählt das Eichenbühler Heimatbuch von Julius Keppner seit 1625.
Im Jahr 1818 war der »Ritter« neben Gasthaus auch Kelter- und Backhaus. Später beherbergte das Haus eine Metzgerei.

Bis in die siebziger Jahre hinein

zählte Der »Ritter« zu den beliebten Gastwirtschaften in Eichenbühl.
Er war ein vielgenutztes "Heim" für die örtlichen Vereine. Zahlreiche Vorstandssitzungen, Generalversammlungen, aber auch Feste und Faschingsbälle wurden unter seinem Dach durchgeführt.

Besonders der Rittersaal

mit seiner Bühne wurde für kulturelle Ereignisse wie Theateraufführungen genutzt.

Danach

diente das Gebäude als Schneiderei und Lager und verfiel.
Die Bausubstanz wurde stark angegriffen.

2005

begann Günther Helmstetter mit der Generalsanierung des Gebäudes, um das Gasthaus wieder mit Leben zu füllen.

Seit April 2009

erstrahlt der »Ritter« in neuem Glanz.
Er soll eine gemütliche Gaststätte sein. Für Familien, Vereine, Feiern und für jeden, der gutes Essen und Trinken in einer außergewöhnlichen historischen Umgebung zu schätzen weiß.